Gibt es im kommenden Jahr einen Bürgergarten in Neuendettelsau? Vielleicht. Das Saatkorn dafür ist gelegt, jetzt muss es noch aufgehen und der Bürgergarten im wahrsten Wortsinn wachsen. Ein Informationstreffen am Samstag (10. Oktober) mit rund einem Dutzend Interessierter stärkt bei den Initiatoren – Bund Naturschutz und Bündnis für Familie – den Optimismus.
Trotz des unsicheren und kühlen Wetters fanden sich Interessierte auf der Obstwiese nahe dem alten Bezzelheim ein, um sich über die Initiative zu informieren. Bei Kaffee, Tee und Kuchen ließen sie ihren Gedanken freien Lauf, wie ein Bürgergarten aussehen könnte und wie er zu organisieren wäre. Bisher befindet sich die ungepflegte Obstwiese, einst als Schülerprojekt angelegt, in einem jämmerlichen Zustand.
Die Anwesenden waren sich einig, dass mit Planung, Organisation und Aufbau eine Menge Arbeit wartet. Allerdings könne das ein schönes Gemeinschaftsprojekt mit Spaßfaktor werden: Hochbeete bauen; säen, pflegen und ernten; mit Kindern gärteln und Natur erleben; Gleichgesinnte kennenlernen und mit ihnen Freizeit verbringen. Susanne Wittmann betonte, dass auch geflüchtete Familien Interesse an einer Beteiligung hätten. Übrigens: Kurz nach Beginn des Infotreffens strahlte die Sonne über der Obstwiese.
In den kommenden Wochen soll ein weiteres Treffen organisiert werden, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Der Termin wird noch bekannt gegeben. Siehe auch die Homepage buergergarten-neuendettelsau.de

